Kommunale Wärmeplanung für Kleinostheim:
Entwurf für eine klimafreundliche Wärmeversorgung bis 2045

Die Gemeinde Kleinostheim geht einen wichtigen Schritt in Richtung Treibhausgasneutralität:
Der Entwurf zur Kommunalen Wärmeplanung liegt vor und zeigt, wie eine nachhaltige, effiziente und sichere Wärmeversorgung bis 2045 umgesetzt werden kann – mit besonderem Fokus auf erneuerbare Energien und energetische Sanierung.

Datengrundlage und Analyse: Drei zentrale Fragen

Die Wärmeplanung basiert auf einer umfassenden Datenerhebung und beantwortet drei zentrale Fragen:

  • Wie wird aktuell geheizt? Die Auswertung zeigt, welche Heizsysteme derzeit genutzt werden, von fossilen Energieträgern bis hin zu modernen Wärmepumpen.
  • Wie hoch ist das Sanierungspotenzial? Vor allem unsanierte Altbauten bieten große Chancen für Effizienzsteigerungen und den Einsatz erneuerbarer Energien.
  • Welche erneuerbaren Energien eignen sich vor Ort? Berücksichtigt werden die örtlichen Gegebenheiten und technische Machbarkeit – etwa Wärmepumpen in gut gedämmten Quartieren oder Biomasse in passenden Strukturen.

Zielszenario 2045: Individuelle Lösungen für Kleinostheim

Der Entwurf zeichnet ein mögliches Zukunftsbild der Wärmeversorgung in Kleinostheim. Für jedes Gebiet wurden bevorzugte Technologien ermittelt – unter Berücksichtigung von Kosten, Versorgungssicherheit und ökologischen Kriterien. Anstelle pauschaler Lösungen setzt die Planung auf individuelle Strategien, die optimal zu den jeweiligen lokalen Bedingungen passen.

Energetische Sanierung als Schlüssel

Ein entscheidender Faktor auf dem Weg zur klimafreundlichen Wärmeversorgung ist die energetische Sanierung. Mit einer jährlichen Sanierungsquote von 1–2 % kann Kleinostheim bis 2045 die Voraussetzungen schaffen, um den Wärmebedarf deutlich zu senken und moderne Heizsysteme besonders effizient zu nutzen.

Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit im Blick

Neben ökologischen Zielen stehen auch Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit im Fokus. Die Umsetzung erfordert gemeinsames Engagement von Kommune, Energieversorgern sowie Bürgerinnen und Bürgern. Ein konkreter Maßnahmenkatalog unterstützt die Zielerreichung.

Nächster Schritt: Möglichkeit zur Stellungnahme

Sie können die zentralen Inhalte des Entwurfs zur Kommunalen Wärmeplanung einsehen.

Bürgerinnen und Bürger können Stellung nehmen und eigene Anregungen einbringen.

Schriftliche Stellungnahmen können bis 13.03.2026 per Mail an benjamin.warganz@kleinostheim.de gesendet werden.
Stand: Januar 2026

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. Das BMWK fördert die Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung für die Gemeinde Kleinostheim unter dem Förderkennzeichen 67K29042
(www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie).


Downloads:

  1. Eignungsprüfung_Entwurf
  2. Bestandsanalyse_Entwurf
  3. Potentialanalyse_Entwurf
  4. Zielszenario_Entwurf
  5. Zielszenario_Steckbriefe_Entwurf
  6. Umsetzungsstrategie_Entwurf

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