Geriatrie – Akutgeriatrie

Unter Akutgeriatrie versteht man die Versorgung älterer Menschen im Krankenhaus. Die Behandlung umfasst dabei neben den körperlichen auch die geistigen, funktionalen und sozialen Aspekte. Der Grund für eine solche Behandlung kann ein Schlaganfall, eine Lungenentzündung oder ein Knochenbruch sein. Dabei wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass die Patientinnen und Patienten oftmals noch zusätzlich an zahlreichen alterstypisch chronischen Erkrankungen leiden.


Um eine leistungsfähige und qualitätsvolle akutgeriatrische Versorgung in Bayern zu garantieren, hat der Bayerische Krankenhausplanungsausschuss am 23. November 2009 das Fachprogramm Akutgeriatrie verabschiedet. Damit verfügt der Freistaat Bayern als einziges Bundesland über ein solches Fachprogramm. In diesem sind strenge Qualitätskriterien im Bereich der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität definiert.


Betrachtet man die Entwicklung seit Beginn des Fachprogramms im Jahr 2009, so fällt auf, dass sowohl die Anzahl der Akutgeriatrien als auch die Anzahl der Betten in Bayern von Jahr zu Jahr zunehmen. Inzwischen bilden über einhundert akutgeriatrische Abteilungen mit insgesamt ca. 2500 Betten ein tragfähiges Netz, um eine bedarfsgerechte wohnortnahe Versorgung geriatrischer Patientinnen und Patienten im Freistaat sicherzustellen.


§ 39 Sozialgesetzbuch V


Gesetzliche Krankenkassen


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